Notruf 112: Bei Bränden, Unfällen und lebensbedrohlichen Erkrankungen wählen Sie die 112. Sagen Sie, wo etwas passiert ist, was passiert ist und wie viele Personen betroffen sind. Legen Sie nicht selbst auf, sondern warten Sie auf Rückfragen der Leitstelle.
Auf einen Blick
- Notruf: 112 für Feuerwehr und Rettungsdienst
- Einsatzkräfte: rund 190 hauptamtliche und 260 ehrenamtliche Kräfte
- Einsätze 2025: 14.800, davon rund 12.100 im Rettungsdienst
Aufgaben
- Brandbekämpfung und Menschenrettung
- technische Hilfe bei Verkehrsunfällen, Unwettern und Hochwasser
- Notfallrettung und Krankentransport
- Katastrophenschutz gemeinsam mit den Hilfsorganisationen
- vorbeugender Brandschutz und Brandschutzerziehung in Kitas und Schulen
Die Leitstelle in der Hauptfeuerwache nimmt alle Notrufe über die 112 aus dem Stadtgebiet an und alarmiert die Einsatzkräfte. Nicht dringende Krankentransporte bestellen Sie bitte über die Rufnummer 19222. Bei Erkrankungen außerhalb der Sprechstundenzeiten, die nicht lebensbedrohlich sind, erreichen Sie den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117.
Vorbeugender Brandschutz
Die Brandschutzdienststelle der Feuerwehr nimmt im Baugenehmigungsverfahren zu Fragen des Brandschutzes Stellung und führt in Gebäuden mit besonderem Gefahrenpotenzial, etwa in Krankenhäusern, Pflegeheimen, Schulen und Versammlungsstätten, regelmäßig Brandverhütungsschauen durch. Veranstalterinnen und Veranstalter größerer Veranstaltungen sollten sich frühzeitig beraten lassen, ob eine Brandsicherheitswache erforderlich ist.
Rauchwarnmelder retten Leben
Nach der Landesbauordnung müssen in Wohnungen alle Schlafräume, Kinderzimmer und Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, mit mindestens einem Rauchwarnmelder ausgestattet sein. Für den Einbau ist die Eigentümerin oder der Eigentümer verantwortlich. Die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft obliegt den unmittelbaren Besitzerinnen und Besitzern, also in der Regel den Mieterinnen und Mietern. Prüfen Sie Ihre Melder mindestens einmal im Jahr mit der Prüftaste.
Mitmachen bei der Freiwilligen Feuerwehr
Die Freiwilligen Feuerwehren Altstadt, Nord, Süd, Hafen und Weststadt suchen Verstärkung. In die Einsatzabteilung können Sie ab 16 Jahren eintreten; Kinder ab sechs Jahren sind in der Kinderfeuerwehr, Jugendliche ab zehn Jahren in der Jugendfeuerwehr willkommen. Die Grundausbildung umfasst rund 70 Stunden und findet abends und an Wochenenden statt. Ausrüstung und Schutzkleidung stellt die Stadt.
Wer während der Arbeitszeit zum Einsatz gerufen wird, ist nach dem Brandschutzgesetz des Landes von der Arbeit freizustellen. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber erhalten das fortgezahlte Arbeitsentgelt auf Antrag von der Stadt erstattet.
Wann kostet ein Einsatz Geld?
Einsätze zur Brandbekämpfung und zur Rettung von Menschen aus Lebensgefahr sind für die Betroffenen grundsätzlich kostenfrei. Nach der Feuerwehrgebührensatzung werden Gebühren insbesondere erhoben, wenn eine Brandmeldeanlage einen Fehlalarm auslöst, wenn die Feuerwehr vorsätzlich grundlos alarmiert wird oder wenn Verursacherinnen und Verursacher von Verunreinigungen, etwa einer Ölspur, zur Kostenerstattung verpflichtet sind.